Schnupfen, Husten, Heiserkeit | © panthermedia.net /Anja Gehl

SOS Erkältungszeit – Was jetzt gut ist um nicht krank zu werden

Die trübe Jahreszeit im Herbst und Winter hat ein sehr abwechslungsreiches Wetter zu bieten. Von strahlendem Sonnenschein, über viel Regen bis hin zu Schneefall und niedrigen Temperaturen. Hier lauert häufig die Erkältungszeit und es kommt zu Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Aber auch andere Ursachen, wie zum Beispiel Schlafmangel, zu viel Stress oder eine falsche Ernährung tragen dazu bei, dass das menschliche Immunsystem geschwächt wird und somit Viren und Bakterien eindringen können.




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Nasenspray, Hustensaft und Co. | © panthermedia.net /Katy Waldbach

Nasenspray, Hustensaft und Co. | © panthermedia.net /Katy Waldbach

Erste Anzeichen für eine Erkältung

Nasses Wetter, Kälte und viele Menschen auf einem Fleck sind häufig ein idealer Nährboden für Viren und Bakterien, die sich in dieser Erkältungszeit dabei sehr schnell ausbreiten können. Häufig fangen die Symptome dann mit einem Kribbeln oder Jucken im Bereich der Nase an. Eine bakterielle Infektion sorgt für ein Kratzen in der Halsgegend. Dies verschlimmert sich bereits nach kurzer Zeit und es treten Husten, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden und manchmal auch noch Fieber auf. Zudem kommen Symptome wie eine gewisse Abgeschlagenheit und starkes Unwohlsein hinzu. Eine klassische Erkältung dauert dabei in der Regel bis zu 10 Tage.

Ein Schnupfen ist die Folge von einem grippalen Infekt, dabei besiedeln Viren die Nasenschleimhaut, welche anschwillt und sich entzündet. Die folge daraus ist eine völlig verstopfte Nase und häufiges Niesen. Erkältungsviren können zudem die Atemwege schädigen, was einen lästigen Husten zur Folge hat, dieser ist sehr unangenehm und nervig. Kommt es im Körper zu Fieber, wird dieser stark geschwächt, wobei die Beschwerden zum Teil unerträglich sind. Doch für den menschlichen Körper stellt dies eine Abwehrfunktion dar. Beträgt die Körpertemperatur allerdings mehr wie 39 Grad, sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden und spezielle Medikamente verabreicht werden.

Was hilft gegen eine Erkältung?

Infografik: Erkältung stellt Mitmenschen auf die Probe | Statista
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Im Herbst und Winter, während der Erkältungszeit gilt es besonders auf das Essen und Trinken zu achten. Eine gesunde Ernährung ist in dieser Zeit sehr wichtig, um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. Dazu gehören auf jeden Fall mineralstoff- und vitaminreiche Mahlzeiten. Wichtig ist es auch ausreichend Flüssigkeit einzunehmen, damit alle Körperfunktionen einwandfrei arbeiten können. Die Einnahme von Vitamin C sorgt für einen positiven Effekt beim Immunsystem.

Einen hohen Gehalt bieten dabei Zitrusfrüchte, Paprika und Broccoli, aber auch Tomaten und Spinat sind ein gute Lieferanten. Überhaupt bieten Obst- und Gemüse sehr gute Möglichkeiten für ein starkes Abwehrsystem. Dazu bedarf es auch passende Spurenelemente wie Zink, Selen und Eisen. Diese Elemente gibt es bei Fisch, Fleisch und in Vollkornbrot. Ein Mangel an Zink erhöht nämlich eine Infektionsanfälligkeit. Sehr gute Quellen für Zink stellen dabei Milch, Käse, Geflügel und Fleischprodukte dar.

Maßnahmen zur Vorbeugung

Tee und Bettruhe helfen | © panthermedia.net /Werner Heiber

Tee und Bettruhe helfen | © panthermedia.net /Werner Heiber

Eine ganz wichtige Maßnahme, um sich effektiv vor einer Erkältung zu schützen ist die eigene Hygiene, denn Erkältungsviren sind in der Lage eine lange Zeit auf Oberflächen, wie zum Beispiel auf Hautstellen zu überleben. Aber auch Gegenstände können betroffen sein, dazu zählen Geländer und Türklinken. Hier heißt es unbedingt regelmäßig die Hände waschen, damit es zu keiner Ausbreitung kommt. Auch sollte ein direkter Kontakt zu bereits erkälteten Personen vermieden werden (zum Beispiel kein Händeschütteln). Zudem am besten benutzte Taschentücher sofort entsorgen und nicht in Jacken- oder Hosentaschen weiter tragen.

Fazit zum Schutz vor einer Erkältung

Einen hundertprozentigen Schutz vor Erkältungen gibt es leider nicht, doch mit den richtigen Maßnahmen und Vorgehensweisen, lässt sich eine Ansteckung auf ein Minimum reduzieren. Dazu ist es wichtig überheizte Räume am besten zu meiden, denn dies ist ein wahrer Brutkasten, wo sich Viren und Bakterien schnell vermehren können. Zu Hause sollten die Räume regelmäßig gelüftet werden, damit ein effektiver Luftaustausch stattfinden kann. Auch wenn die Herbst- und Wintermonate nicht sehr einladend sind, trägt regelmäßiger Sport und Bewegung dazu bei, die Abwehrkräfte zu stärken. Danach darf das Duschen nicht fehlen, hier bieten sich zum Beispiel Wechselduschen sehr gut an. Auch ein Besuch in der Sauna sorgt auf Dauer für Abhärtung.




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