Großes Haus | © panthermedia.net /Willi Zell

Ein Haus mit vielen Stockwerken – Lifteinbau oder Umzug?

Wenn wir eine Familie gründen, machen wir uns unweigerlich bald Gedanken über die Wohnsituation. Jedes Budget und jede Lebensrealität sind anders, doch eines ist klar: Eine Familie braucht mehr Platz und mehr Räume als Singles oder Paare. Für viele stellt sich also die Frage: Haus oder Wohnung? Ein Haus ist der Traum für viele, doch hat die Entscheidung Tücken. Was tun im Alter mit den vielen Treppen?




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Ob es ein Reihenhaus, ein frei stehendes Mehrfamilien- oder Stockhaus oder sogar eine Villa ist – viele Familienmenschen träumen davon, mit mehreren Generationen ein größeres Haus zu bewohnen. Selbst kleinere Reihenhäuser, die nur von einer Kernfamilie bewohnt werden, haben oft zwei bis drei Geschosse, manchmal sogar vier. Jeder Lebensabschnitt wird von einer anderen Wohnsituation und anderen Raumbedürfnissen begleitet. Während Singles und Paare oft lieber zentral in kleineren Wohnungen wohnen, zieht es junge Familien an den Stadtrand oder sogar aufs Land in Häuser mit Garten.

Großer finanzieller Aufwand

Geldscheine, Euro | © panthermedia.net /enduro

Geldscheine, Euro | © panthermedia.net /enduro

Diese Entscheidung ist zumeist mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden, denn Eigentum zu schaffen, bedeutet für viele einen Kredit aufzunehmen; auch wenn die Zinsen aktuell sehr günstig sind. Vor diesem Hintergrund ist das Schlagwort von der „Lebensabschnittswohnung“ nur bedingt zu verwirklichen. Natürlich wäre es perfekt, wenn man ohne großen Aufwand die Wohnsituation in kürzester Zeit an die momentanen Bedürfnisse anpassen könnte. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Die 20 Jahre, in denen Familien bis zum Auszug der Kinder tatsächlich ein großes Haus brauchen, sind zumeist nicht ausreichend, um dieses auch zu finanzieren.

Daher denken viele Familien über eine flexible „Großfamilienlösung“ nach. Ein Haus, das mehrere Stockwerke hat, die dann auch in einzelne Wohnungen aufzuteilen wären – und danach für Großeltern, Eltern und Kinder als Wohnsitz mit mehreren, kleineren Wohneinheiten dienen können. Das wäre perfekt, denn so wird auch viel Geld gespart durch die Aufteilung der Betriebs- und Erhaltungskosten und die wegfallenden Anschaffungskosten für neue Wohnungen.

Großfamilienlösung mit Haken

Doch es gibt einen Haken: Menschen werden alt und können unter Umständen Treppen nicht mehr bewältigen. Junge Menschen bekommen Kinder und schätzen es, wenn sie Kinderwagen, Einkaufstaschen und Roller nicht die vielen Geschosse hinaufschleppen müssen. Ein Treppenlift ist eine gute und günstige Lösung für ein Stockwerk und alte Menschen. Doch was, wenn das Haus mehrere Geschosse hat und auch junge Menschen die Treppen nicht bewältigen können? Welche Mama setzt sich mit dem Kinderwagen auf einen Treppenlift?

Fragen über Fragen, und am Ende steht die Idee eines Aufzugs. Doch ist ein nachträglicher Einbau eines Aufzugs überhaupt möglich? Und wenn ja, innen oder außen? Kann man denn einen Aufzug ohne Schacht ein- oder zubauen? Kostet das nicht ein Vermögen?

Nachträglicher Einbau ist möglich und leistbar

Wir haben uns umgesehen und können einige dieser Fragen mit ja beantworten, nur die letzte nicht. Es gibt tatsächlich in Deutschland Anbieter, wie z. B. Stufenlos Lift-Zentrum, die höchste technische Qualität und Sicherheit zu wirklich leistbaren Preisen anbieten. Ein nachträglicher Einbau eines Aufzugs ist sowohl innen als auch außen am Haus möglich. Es gibt verschiedene Systeme, Größen und Designs, die den Bedürfnissen, räumlichen und finanziellen Möglichkeiten jedes einzelnen Kunden individuell angepasst werden können. Es lohnt sich, nicht alleine einen Preisvergleich der Anbieter für den Aufzugseinbau zu machen, sondern auch die Referenzen bzw. Erfahrungswerte und die technische und designmäßige Vielfalt in Betracht zu ziehen. Auch Garantien und nachträgliche bzw. jährliche Serviceleistungen sind Themen, die bedacht und recherchiert werden sollten.

Was ist bei der Auswahl des Aufzugs zu beachten?

Fahrstuhl | © panthermedia.net /IgorVetushko

Fahrstuhl | © panthermedia.net /IgorVetushko

Ein wirklich guter Anbieter von Aufzügen wird verschiedene Services anbieten, die für den Kunden wichtig sind, um die richtige Entscheidung treffen zu können. Als Interessent sollte man sich vorab sein persönliches Budget überlegen, die Grundrisse des Hauses beim Bauamt besorgen und eventuelle Genehmigungen mit den Behörden abklären – die zumeist nicht nötig sind. Außerdem sollte man in Ruhe die relevanten Anbieter recherchieren und vergleichen, welche Möglichkeiten sie anbieten, wie viele Liftprojekte sie bereits verwirklicht haben und wie lange sie schon am Markt sind.

Hier einige Punkte, die zu beachten sind:

1. Ausstellung

Wie groß und umfangreich sind die Ausstellungsräumlichkeiten des Anbieters? Kann man alle wichtigen Modelle besichtigen? Gibt es eine umfangreiche Beratung zu allen Modellen? Oft sieht ein Design auf einem Foto oder in einem Katalog gut aus, gefällt dann aber bei tatsächlicher Besichtigung nicht – oder auch umgekehrt. Es ist besser, alles vor sich zu sehen.

2. Probefahrt

Können alle Modelle vor Ort ausprobiert werden? Oft ist es erst nach einer tatsächlichen Benutzung möglich, sich von der Funktion und den Dimensionen des Aufzugs wirklich ein Bild zu machen und die richtige Entscheidung zu treffen.

3. Gebrauchte Treppenlifte

Manche Anbieter geben Top-Konditionen und Sonderangebote für Vorführmodelle oder gebrauchte, generalüberholte Treppenlifte. Man erhält für diese sogar bis zu fünf Jahre Garantie. Hier kann man echte Schnäppchen machen!

4. Mietmodelle

Es kann passieren, dass ein Aufzug sehr schnell, aber nur für kurze Zeit benötigt wird – z. B. für Pflegefälle oder während einer Reha. Einige Anbieter stellen Treppenlifte und vereinzelt auch Rollstuhllifte als Mietvariante zur Verfügung, bauen diese kurzfristig ein und wieder aus. Das spart Zeit und Kosten.

5. Herstellerunabhängig

Nicht alle Hersteller bieten das ganze Spektrum an. Ein guter Anbieter von Aufzügen hat mehrere Qualitätshersteller im Angebot und bindet sich nicht an eine bestimmte Marke. Das hat für den Kunden den Vorteil, dass die Auswahl viel größer ist und auch das Preis-Leitungsverhältnis bei jedem Modell stimmt.

Fazit

Ein nachträglicher Einbau eines Aufzugs ist nicht nur möglich, sondern auch finanziell machbar. Es gibt Aufzüge und Lösungen für (fast) alle Budgets. Auf diese Weise kann ein Haus für mehrere Generationen oder Vermietung einzelner Etagen fitgemacht werden, und es ist nicht notwendig, im Alter sein Haus zu verlassen. Im Gegenteil, die Umweg-Rentabilität eines Lifteinbaus ist sogar enorm: Einerseits müssen nicht mehrere, teure Wohnungen neu angeschafft und eingerichtet werden, sondern der vorhandene Wohnraum kann weiter genutzt werden. Zweitens hebt der Einbau eines Aufzugs nicht nur den Lebensstandard der Eigentümer, sondern auch den Wert der Immobilie.




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