Geld anlegen | © panthermedia.net / Andreas Pulwey

Geld anlegen für`s Kind – Hier erhalten Sie noch Zinsen trotz der 0% EZB-Politik

Tage danach sitzt der Schock noch tief, den EZB-Präsident Mario Draghi in Frankfurt am Main zu verkünden hatte. Aus den sowieso schon mickrigen Zinsen wurde bei Leitzins die Zahl 0,0. Damit ist die Gefahr von Negativzinsen auch für Sparer immer größer, denn die Banken müssen von nun an 0,4 Prozent eben jener Negativzinsen zahlen, wenn sie ihr Vermögen bei der EZB lagern möchten. Gerade wenn Sie für ihr Kind Geld langfristig anlegen wollten, stehen Sie nun vor einem Problem.




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Geld anlegen für`s Kind – Von dem Wachstum der Aktienmärkte profitieren

Geld anlegen mit Aktienfonds | © panthermedia.net / Marc Dietrich

Geld anlegen mit Aktienfonds | © panthermedia.net / Marc Dietrich

Zugegeben, diese Form der Geldanlage ist nichts für schwache Nerven und kann im schlimmsten Fall sogar mit Verlusten einhergehen. Aktien sind immerhin spekulativ und das eingezahlte Geld ist nicht gesondert besichert.

Allerdings bieten sich die Börsen gerade in der jetzigen Zeit schon fast automatisch an, denn was sind die Alternativen? Mit einem geringeren Risiko können Sie zum Beispiel in einen Aktienfonds investieren, der durch breite Streuung das Risiko deutlich reduziert.

Wie der Name schon sagt, investiert ein Aktienfonds in die Wertpapiere verschiedener Unternehmen, wobei Sie sich für eine bestimmte Unternehmensgröße oder einen bestimmten Markt entscheiden können. Ganz klassisch ist die Wahl eines deutschen Aktienfonds. Hält die langfristig positive Entwicklung der Aktienmärkte auch in Zukunft weiter an, so sind für ihr Kind bis zu seiner Volljährigkeit hohe Gewinne möglich. Am meisten zu empfehlen ist die Einrichtung eines Sparplans, bei dem Sie monatlich eine jederzeit änderbare Summe in den Fonds einzahlen, damit sie den Cost-Average-Effect voll mitnehmen können.

Geld anlegen für`s Kind – Sicherheit geht vor

Bei dem Geldanlegen für das Kind möchten die meisten Eltern keinerlei Risiko eingehen und entscheiden sich dann letztendlich doch für das Sparkonto. Die klassischen Sparkonten bieten jedoch weder bei Privatkonten noch bei den Sparkassen/Volksbanken echte Renditechancen an. Die Sparkassen/Volksbanken haben lediglich gerade für Kinder einige Vorteile im Angebot, die mit einem höheren Zinssatz und dem Verzicht auf Kontoführungsgebühren die Minderjährigkeit belohnen.

Unter Umständen sind bei diesen Angeboten Zinsen bis zu 2 Prozent möglich. Das klassische Kinderkonto der Kreissparkasse bietet immerhin 1 Prozent auf die ersten 100 Euro bis zum 10. Geburtstag. Nichtsdestotrotz bleiben die guten Angebote dann doch eher überschaubar und ein Splitten des gesparten Geldes wird sinnvoll. Zum Beispiel indem die Hälfte des Geldes auf das Sparkonto eingezahlt wird und der Rest auf einen oder mehrere Fonds verteilt wird.

Geld anlegen für`s Kind – Ein echter Geheimtipp

Große Unternehmen sind stets auf der Suche nach neuem Kapital und bieten dafür überdurchschnittliche Zinsen. Diese Geldanlage ist als Anleihe bekannt und sollte natürlich nur bei liquiden Unternehmen in Anspruch genommen werden. Schließlich sollte das Geld anlegen für das Kind am Ende nicht in einem Desaster mit einer insolventen Firma enden.

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Fazit zum Geld anlegen für`s Kind

Wohl kaum eine Zeit war für die Sparer so schwierig wie die jetzige. Dennoch besteht auch heute noch die Möglichkeit auf 5 Prozent Zinsen zu kommen; nur das Risiko ist heute eben höher. Anleihen sind eine sichere Alternative für höhere Zinsen, allerdings nur, sofern sie bei großen und liquiden Unternehmen in Anspruch genommen werden. Die klassischen Festgeldkonten hingegen begeistern heute nur noch die Banken. Selbst mit speziellen Kinderangeboten ist diese Geldanlage kaum noch der Rede wert und ein Zins von 2 Prozent praktisch nicht/kaum zu bekommen.

Wenn Sie beim Geld anlegen für Ihr Kind Sorge haben, die Aktienmärkte zu nutzen, so können Sie das Geld auch auf einem Tagesgeldkonto belassen und warten, bis die Zinsen wieder stiegen. Das diese zwangsläufig wieder steigen müssen, ist angesichts eines Leitzins von 0 Prozent wohl klar; nur kann dieser Vorgang auch noch mehrere Jahre dauern. Ein Fonds-Sparplan minimiert das Risiko und gewinnt bei vielen Eltern immer mehr an Beliebtheit. Ist er gut gemanagt, kann er bei monatlicher Einzahlung in manchen Jahren durchaus eine Rendite von bis zu 7 Prozent pro Jahr abwerfen.




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