Kinderpatenschaft | © panthermedia.net / C. Walenzyk

Kinderpatenschaft – Warum wir endlich etwas tun sollten!

Kinderpatenschaft. Bei dem Wort haben wir wohl alle hungernde Kinder aus der dritten Welt vor Augen, die in einem erbärmlichen Zustand irgendwo im Dreck sitzen und nicht weiter wissen. Verwirrt, mangelernährt, erschöpft. Verlassen von ihren Eltern – durch Tot, Umzug oder weil sie sogar von der eigenen Familie verstoßen wurden. Und das Bild in unserem Kopf passt. Doch die meisten von uns fühlen nichts. Wir sind kalt geworden. Vielleicht auch, weil das Elend so weit weg ist. Da hilft die Information nicht, dass jedes Jahr über 3 Millionen Kinder an Hunger sterben. Auch die Zahl ist zu weit weg. Dabei könnten wir was tun; wirklich helfen! Verdammt nochmal!




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Hunger & Leid

Uns geht’s gut! Selbst die Schwächsten in unserer Gesellschaft haben es wohl besser als der Großteil der Menschen auf diesem Erdball. Wir haben ein Dach über den Kopf, selbst wenn wir uns keines leisten können. Wir können Lebensmittel einkaufen, selbst wenn wir kein Geld besitzen und wir haben saubere Kleidung, selbst wenn wir sie nicht selbst bestellt haben. Ist bei uns jemand mittellos, springt die Gesellschaft ein und hilft. Doch was ist mit all den Menschen die nicht das Glück hatten hier geboren zu werden?

Jedes Jahr sterben über 3 Millionen Kinder an Hunger. Unfassbare verdammte 3 Millionen Kinder! Ich glaube die Leute wissen davon noch zu wenig oder können sich dieses schreckliche Ausmaß schlicht überhaupt nicht vorstellen. Jedes Jahr 3 Millionen tote Kinder – weil zu wenig Lebensmittel vorhanden sind. Ach warte. Falsch. Es sind ja genug Lebensmittel vorhanden; sogar so viele, dass wir sie tonnenweise wegschmeißen können oder zu Sprit und Energie verarbeiten. Zum kotzen!

Über 250 000 Sterbefälle im Monat; über 8 000 Kinder die JEDEN TAG an Hunger sterben. Unsere Welt ist groß genug um sie alle zu ernähren, aber der Wille ist von den Mächtigen und Reichen nicht da. Laut WFP (UN World Food Programme) kostet es nur 20 Cent, einem Kind eine Schulmahlzeit mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu geben, die es braucht um gesund aufzuwachsen. Ich denke, dass man mit 50 Cent am Tag/pro Kind eine Vollverpflegung realisieren könnte und mit einem Euro am Tag/pro Kind gleich noch die Schulbildung und medizinische Hilfe mitfinanzieren würde. Warum müssen also noch immer diese Kinder sterben?

Lasst uns helfen! Lasst uns nicht zulassen, dass jedes Jahr über 3 Millionen Kinder in der Welt an den Folgen von Hunger sterben! Lasst es uns nicht zulassen, dass an jedem einzelnen Tag über 8 000 Kinder sterben, nur weil es die Politikelite billigend in Kauf nimmt. Lasst uns helfen! Etwas über 30 Euro sollte ein Leben im Monat doch wert sein. Und wenn Du kein Geld für eine Kinderpatenschaft hast, dann helfe mir diesen Text zu verbreiten. Ich möchte möglichst viele Menschen damit erreichen. Je mehr sich damit beschäftigen, desto höhe ist die Chance, dass weitere Hilfen zusammenkommen. Welche Organisation für die Kinderpatenschaft am besten ist muss übrigens jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe bewusst nichts über meine Wahl geschrieben, da dies ein eigener Entscheidungsprozess sein sollte. Nur dann glaube ich, dass man die Unterstützung auch langfristig durchziehen wird. Was denkst Du darüber? Schreib mir deine Meinung.

Man sollte langsam mal die Augen aufmachen! Wir haben rein gar nichts dafür geleistet, dass wir hier geboren worden sind und das es uns so gut geht. Um uns herum wütet es in der Welt und Menschen leiden. Krieg, Flucht und wirtschaftliches Ausbeutung (oft auch noch für unsere Belange!) hinterlassen ihre Spuren und erst jetzt wo tausende Flüchtlinge den Weg zu uns suchen merken einige von uns, dass da draußen etwas nicht passt. Und TROTZDEM: es wird nicht wirklich geholfen. Flüchtende Menschen sterben auf hoher See und den meisten von uns ist es scheißegal. Sein wir doch mal so ehrlich. Solange niemand direkt vor unsere Haustür stirbt betrifft es uns doch nicht. Und selbst wenn; einige würden wohl einfach die Beine etwas höher nehmen und drüber steigen.

Kinderpatenschaft

Kinderpatenschaft für die Zukunft | © panthermedia.net / monkeybusiness

Kinderpatenschaft für die Zukunft | © panthermedia.net / monkeybusiness

Kinder sind unsere Zukunft. Sie werden unser Erbe antreten. Zwangsweise. Es ist aber auch eine Chance – immerhin können wir entscheiden, wie wir ihnen unsere Welt übergeben wollen. An der heutigen Situation werden wir ohne die Reichen und Mächtigen der Welt wohl nur wenig kurzfristig ändern können. Wir können aber unsere ganze Kraft dafür verwenden, dass es ab heute nur noch besser wird und das die Kinder auf dieser Welt wieder eine echte Chance bekommen! Und ich will und werde die Situation so nicht einfach weiter hinnehmen!

Ich hab mich jetzt zu einer Kinderpatenschaft entschlossen. Das ist zwar noch nicht die Super-Lösung, aber es ist immerhin ein Anfang! Klar; dass wird weder das Flüchtlingsproblem im Nahen Osten lösen, noch einen riesigen Einfluss auf den Verlauf der Weltgeschichte haben. Dafür bin ich einfach Realist genug um das zu wissen. Aber der mega Impact in der Welt muss auch gar nicht sein. Ich fange einfach klein an. Ich helfe jetzt einem Kind inkl. seinem Umfeld und unterstütze dabei noch einen Kindergarten. Wer weiß was sich daraus entwickeln kann, oder?

Mit meinem Entschluss eine Kinderpatenschaft zu übernehmen habe ich einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ich weiß, dass meine 31 Euro im Monat helfen und das dadurch mindestens ein Leben nachhaltig beeinflusst wird. Würde das jeder machen – kaum auszudenken was wir bewegen könnten! Etwas über 40 Millionen Menschen sind in Deutschland aktiv erwerbstätig.

Würde jeder eine Kinderpatenschaft übernehmen – es müssten keine Kinder mehr an Hunger sterben. Sie könnten zur Schule gehen, eine Ausbildung machen; vielleicht studieren! Sie würden als künftige Generation endlich wieder eine echte Chance in der Welt bekommen. Sie könnten mit ihrem Wissen und der Arbeitskraft ihr Land wieder aufbauen, für Wohlstand sorgen und ihre Kinder könnten unter ganz anderen Bedingungen aufwachsen. Eventuell fast so wie unsere Kinder? Doch bei dem Wunsch werde ich jetzt wohl vom Realisten zum Träumer. Sollte ich mit diesem Text aber auch nur einen einzigen dazu bewogen haben ebenfalls eine Kinderpatenschaft zu übernehmen, dann hätte es sich schon gelohnt.




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2 comments on «Kinderpatenschaft – Warum wir endlich etwas tun sollten!»

  1. Marion Bons sagt:

    Wirklich ehrlich geschrieben 👍 Ich selbst habe drei Patenkinder, um etwas Leid zu lindern und würde am liebsten noch eines unterstützen! Uns geht es hier so gut, warum nicht etwas davon abgeben?! Jeder hier wäre in der Lage ein Kind zu unterstützen, egal bei welchem Einkommen. Aber hier herrscht der pure Egoismus und Habsucht. Traurig!

  2. Bea sagt:

    danke für diesen ehrlichen text! keiner fragt sich warum unsere klamotten so billig sind und warum wir so leben können wie wir es tun. um unseren standard zu halten müssen andere leiden. das ist fakt und schon mehrfach bewiesen worden nur keinen kümmert es so wirklich. ich werde jetzt auch eine kinderpatenschaft übernehmen. wir haben selbst zwei kinder und das geld sitzt nicht locker aber wir müssen nicht hungern. unser problem ist welches handy wir kaufen sollen. die kinder in zb afrika haben das problem was sie essen sollen. wer da kein mitleid zeigt ist kein mensch.

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