Gartenarbeit im Fruehjahr | © panthermedia.net / brebca

Wenn es draußen wächst und blüht – Den Garten auf den Frühling vorbereiten

Der Garten erwacht aus dem Winterschlaf. Endlich ist es wieder so weit: Die letzten Spuren des Winters gehören der Vergangenheit an, die Tage werden wieder länger und wärmer. Vorsichtig recken sich die ersten Frühblüher aus der Erde. Die Blumen erwachen aus dem Winterschlaf und es ist Zeit, mit der Gartenarbeit zu beginnen.




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Gartenarbeit im Frühling

Die Sonnenstrahlen kündigen den Frühling an. Jetzt heißt es, Hand anzulegen und den Garten zu pflegen und mit dem Pflanzen, Säen und Schneiden zu beginnen. Der Frühling ist die Hauptwachstumsphase und die wichtigste Pflanzzeit. Hobbygärtner können es kaum noch erwarten, um mit den Gartenarbeiten zu beginnen:

  • Frostschutz entfernen
  • Bäume und Sträucher auslichten
  • Boden durch Lockern und Anreicherung mit Kompost für die Pflanzen vorbereiten
  • Pflanzzeit für Sträucher, Bäume, Kräuter und Frühgemüse
  • Pflanzen für Gründüngung aussäen
  • Gewächshäuser bei mildem Wetter lüften
  • Frühe Kohlarten im Frühbeet pflanzen
  • Rasen frühlingsfit machen
  • Rosenpflege
  • Frühblühende Sträucher, zum Beispiel Forsythien, nach der Blüte schneiden
  • Balkonkästen bepflanzen
  • Kübelpflanzen umtopfen, zurückschneiden und ab April langsam an die Sonne gewöhnen
  • Dahlien und Gladiolen Ende April setzen

Gartentipps für den Frühling

Rasen und Rosen gehören zum Garten einfach dazu. Sie erfreuen nicht nur den Hobbygärtner, sie sind gleichzeitig wichtige Gestaltungselemente. Zwar benötigen sie spezielle Pflegemaßnahmen, danken es jedoch mit Wachstum und zahlreichen Blüten.

Im März

Rosen im Frühling fit machen

Rosen, die öfters im Jahr blühen, werden kräftig zurückgeschnitten. Nur dadurch stehen sie später in voller Blüte. Die abgestorbenen Triebe werden kurz über dem Boden entfernt, dann die ältesten und schwächsten abschneiden und den Rosenstrauch auf 25 Zentimeter Länge kürzen. Abschließend die Rosen mit Langzeitdünger versorgen.

Bäume und Sträucher umpflanzen

Sommergrüne Bäume und Sträucher werden bei Bedarf im März umgepflanzt. Es soll nachts noch frieren, der Boden aber nicht mehr gefroren sein. Dazu wird rund um den Wurzelballen ein kleiner Graben ausgestochen und eine Nacht lang gewartet. Der Wurzelballen gefriert leicht und fällt beim Umpflanzen nicht auseinander.

Rasen vertikutieren

Im Frühling müssen Moos, Rasenfilz und alte Mährückstände entfernt werden.

Im April

Rasen düngen

Nach dem Winter zeigt der Rasen sein schönstes Grün, wenn er Anfang April reichlich mit Nährstoffen versorgt wird.

Pflanzen setzen

Stauden und einjährige Pflanzen werden im April gepflanzt. Immer Kompost in das Pflanzloch geben, damit die Pflanzen gut versorgt sind.

Im Mai

Frischen Rasen mähen

Wurde ein neuer Rasen angelegt, kann dieser bereits zehn Zentimeter hoch stehen und wird auf eine Länge von fünf Zentimeter gemäht.

Sträucher und Hecken in Form bringen

Jährlich müssen Hecken und Sträucher gestutzt werden, damit sie in Form bleiben. Junge Hecken vertragen zweimal jährlich einen Formschnitt.

Die Stars unter den Sommer- und Herbstblühern

Lilien, Gladiolen und Dahlien zählen zu den beliebtesten Knollen- und Zwiebelpflanzen. Sie werden im Frühling gepflanzt und blühen bereits im selben Jahr. Fast alle dieser Sorten sind frostempfindlich und dürfen im Freien erst gepflanzt werden, wenn die späten Nachtfröste vorüber sind.

Fazit

Entspannung im Garten | © panthermedia.net / mihtiander

Entspannung im Garten | © panthermedia.net / mihtiander

Der Garten dient in den Sommermonaten als zweites Wohnzimmer. Er ist ein Platz zum Entspannen und Relaxen. Schnell sind Stress und Hektik vergessen. Damit im Sommer alles wächst und blüht, müssen im Frühling wichtige Gartenarbeiten erledigt werden. Mit einem gut überlegten Bepflanzungsplan kündigen blühende Pflanzen den Frühling an. Schneeglöckchen, Narzissen und Krokusse schicken die ersten Frühlingsgrüße und setzten farbliche Akzente im Garten. Die Nächte können noch sehr kalt werden, sogar Nachtfrost ist in manchen Regionen möglich. Abhilfe schaffen Folien, die tagsüber entfernt und nachts die Pflanzen vor Kälte schützen. Der Rasen ist gelüftet, gedüngt und gemäht, die Pflanzen wurden gesetzt und die Sträucher in Form gebracht, jetzt werden die Gartenmöbel und der Grill einer kritischen Prüfung unterzogen. Noch ist Zeit, die Gartenmöbel auf Vordermann zu bringen oder neue anzuschaffen.

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