Glueckliches Paar freut sich auf das Baby | © panthermedia.net / Andriy Popov

Stressfaktor Kinderwunsch – Entspannter klappt es besser mit der Familienplanung

Bei vielen Paaren kommt früher oder später der Wunsch nach einem eigenen Kind und der Gründung einer kleinen Familie auf. Doch geht dieser Wunsch nicht bei allen sofort in Erfüllung – oder besser gesagt nicht so schnell, wie das Paar es sich vorgestellt hat. Je länger die Zeit vergeht und der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, kann auch immer mehr Frust entstehen. Was auch immer die tatsächliche Ursache für den unerfüllten Kinderwunsch sein mag: Der Frust kann die Seele des Paares mehr und mehr belasten und zu einer gesteigerten Unlust im Liebesleben führen. Eine Abwärtsspirale, die es rechtzeitig zu durchbrechen gilt.




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Wenn nach der Lust der Frust kommt

Der Wunsch nach einem Kind klappt nicht immer sofort | © panthermedia.net / michaeljung

Der Wunsch nach einem Kind klappt nicht immer sofort | © panthermedia.net / michaeljung

Mehr Frust als Lust im Bett: Hat sich ein Paar dazu entschieden, ihr Leben mit einem Baby bereichern zu wollen, ist der Enthusiasmus am Anfang meistens sehr stark. Je mehr Zeit aber vergeht, in der sich keine Schwangerschaft zeigen will, desto mehr kann diese Situation bei dem Partnerin und dem Partner zu einer psychischen Belastungsprobe werden.

Warum es einfach mit dem Kinderwunsch nicht klappen will, kann viele Ursachen haben. Diese gilt es herauszufinden, um Gegenmaßnahmen zu treffen. Sind klare medizinische Gründe der Grund eines unerfüllten Kinderwunsches, gibt es in vielen Fällen auch die Möglichkeiten, sich an eine Kinderwunschklinik zu wenden – von Hormonbehandlungen bis hin zur künstlichen Befruchtung gibt es viele Wege.

Sind aber keine medizinischen Faktoren feststellbar, liegt das Problem möglicherweise ganz wo anders: Nämlich in der Psyche des Paares oder einer der Partner. Der Druck, Stress und die Enttäuschung kann sich durchaus negativ auf einen Kinderwunsch auswirken.

Wenn es nicht sofort klappt: Ruhe bewahren!

Wochen vergehen, Monate vergehen – und so langsam macht sich bei einem Paar Ungeduld breit. Warten sie doch sehnlich auf die Ankündigung des Nachwuchses, der ihr Glück perfekt machen soll. Wenn dieses Stadium bei der Familienplanung erreicht wird, kreisen die ersten Gedanken um die Ursachen, warum die ersehnten Schwangerschaftszeichen ausbleiben – sowohl bei der Frau, als auch beim Mann.

Hier gilt es aber zunächst: Ruhe bewahren! Denn dass es bei den meisten Paaren auf Anhieb mit einer Schwangerschaft klappt, stimmt nicht oftmals nicht. Statistisch gesehen hat sogar jedes fünfte Paar Schwierigkeiten damit, schwanger zu werden. Oftmals kann es sogar bis zu einem Jahr dauern, bis sich dann der Nachwuchs endlich einstellt. Wenn sich das Paar diese Tatsache einfach mal vor Augen hält, können sie gerade am Anfang entspannter mit der Situation umgehen – und dadurch schon unnötigen Stress vermeiden.

Stress: Negativ für Kinderwunsch und das Liebesleben

Infografik - Zufriedenheit und Unzufriedenheit im Liebesleben

Infografik – Zufriedenheit und Unzufriedenheit im Liebesleben

Quelle: www.penispumpetest.com

Gerade Stress gehört zu den häufigsten Ursachen, wenn es mit dem Kinderwunsch nicht klappen will. Falls also keine medizinischen Gründe bei Partnern vorliege, sollten beide versuchen, den Stress zu minimieren und den Druck aus der Situation herauszunehmen – und zwar aus guten Gründen:

  • Zuviel Stress kann sich bei negativ auf die Fruchtbarkeit der Frau auswirken
  • Bei Männern kann Stress zu psychischen Erektionsstörungen bis hin zur Impotenz führen
  • Durch langanhaltenden Stress und Druck kann das Liebesleben massiv leiden
  • Es entsteht immer mehr Frust und einer oder beide Partner verlieren die Lust
  • Es können Beziehungskonflikte entstehen, die weiteren Stress erzeugen

Wie man sieht, kann durch zu viel Stress und einer zu hohen Erwartungshaltung an der schnellstmöglichenen Erfüllung des Kinderwunsches ein regelrechter Teufelskreis entstehen, wenn man es nicht rechtzeitig merkt. Die Unzufriedenheit steigt immer mehr an – und insbesondere im Bezug auf das Liebesleben sind Männer eher unzufrieden als Frauen, wie man es in der obenstehenden Grafik sehen kann.

Dabei spielt gerade die Zufriedenheit im Liebesleben eine sehr wichtige Rolle für ein glückliches Paar und sollte nicht unterschätzt werden – ganz gleich, ob mit oder ohne Kinderwunsch. Vor allem  sollte es nicht zum Stressfaktor in der Beziehung werden – wenn es aber doch mittlerweile der Fall geworden ist, ist es wichtig, dass sich das Paar genug Zeit füreinander nimmt, um wieder mehr Entspannung und Gelassenheit in die Beziehung zu bringen.

Sich wieder mehr aufeinander konzentrieren, die gemeinsame Zeit zu zweit genießen und etwas Abstand vom Kinderwunsch zu nehmen, kann oftmals schon kleine Wunder bewirken – denn ganz oft kündigt sich dann auch plötzlich der Nachwuchs gerade dann an, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Fazit

Statistik: Wünschen Sie sich für die Zukunft ein oder mehrere Kinder? | Statista
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Gerade Paare, die sehr auf den Kinderwunsch fixiert sind laufen Gefahr, sich in eine negative Spirale zu begeben, in denen einer der Partner oder sogar beide Partner am Ende sogar unter Schuldgefühlen und Versagensängsten leidet.

Darunter kann das Liebesleben oder sogar die ganze Partnerschaft massiv leiden und sogar zu körperlichen Beschwerden und Probleme führen wie Potenz- und Erektionsstörungen und eine verminderte Fruchtbarkeit der Frau.

Damit diese Abwärtsspirale gar nicht erst entsteht ist es besonders wichtig, dass Paare sich bewusst machen, dass es durchaus etwas Zeit braucht, bis es mit dem Kinderwunsch klappt. Gelassenheit und Ruhe sind an dieser Stelle ganz wesentliche Faktoren.


Weitere hilfreiche Informationen:

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Der unerfüllte Kinderwunsch – Ursachen für Impotenz





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